Nachdenkliches
Den Menschen hatte ich vertrautDen Menschen hatte ich vertraut,
braucht Hilfe für mein junges Leben.
Doch hatte ich auf Sand gebaut,
mein Leben musste ich qualvoll geben.
g`radmal 10 Wochen - schon allein,
mein Mensch wollt nicht mein Hüter sein.
Er brachte mich aus seinem Haus
und setzt mich andern Ortes aus.
Verängstigt, hungrig und allein -
von meinem Mensch vertrieben;
doch können alle nicht so sein
andre könnten mich doch lieben.
Drum wünscht ich mir Geborgenheit -
als ich die jungen Menschen sah -
beenden wollt die Einsamkeit,
ich kam den jungen Menschen nah.
Man sah mich an und freute sich,
man bückte sich und hob mich hoch;
Gefühl’ des Glücks erfüllte mich -
Vertrauen lohnt sich also doch.
Man band `ne Schnur an meinen Schwanz -
ich dacht sie wollten spielen -
die Sache ich begriff nicht ganz,
denn Schmerz ich konnte fühlen.
Trotzdem ich habe noch geschnurrt -
als ich am Zweirad festgezurrt.
Dann fuhr man los und wurde schneller -
mein kleines Herz es rast wie wild,
mein Schreien wurde immer greller -
doch niemand sah dies grausam Bild.
Mein Hirn vor Schmerzen schon ganz wirr -
mein junges Leben war in Not -
die jungen Menschen lachten irr;
so schleiften sie mich in den Tod.
Warum nur wurde ich geboren?
damit ich gebe so mein Leben?
warum nur wurde ich auserkoren?
wollte ich doch nur nach Liebe streben!
Nach einer wahren Geschichte von HD
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Gebet für die Tiere
(von Albert Schweitzer)
O Gott.Höre unser Gebet für unsere Freunde,die Tiere,
besonders für alle die Tiere,
die gejagt werden oder sich
verlaufen
haben
oder hungrig und verlassen sind -
und sich fürchten;
für alle,die eingeschläfert werden müssen.
Für sie alle erbitten
wir Deine Gnade und Dein Erbarmen,
und für alle,
die mit ihnen umgehen,
erbitten wir ein mitfühlendes Herz,
eine sanfte Hand und ein
freundliches Wort.
Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere
und laß uns so teilhaben am Glück
der Barmherzigen.
